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Geschichte

Mit dem Fortschreiten der Technologien bei der Erzgewinnung, wurden neue Standorte geschaffen. Um 1400 entstand die Hütte zu den Grubenbetrieben in Heidberg und Wildberg an dem Ort, wo sich heute Wildbergerhütte befindet. Daher lässt sich der Name sehr einfach erklären.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Straßen entlang der Flussläufe ausgebaut (1851/56: Verbindung Derschlag - Eckenhagen - Dreschhausen - Wildbergerhütte - Rothemühle), was dem Ort sehr viele Vorteile brachte und dem rückläufigen Erzabbau entgegenwirkte.

Der Ort wurde zu einem Verkehrskotenpunkt und es gab 1862 schon zwei Gaststätten (Heinrich Joseph Breiderhoff und Wilhelm Köster). 1866 wurde Wildbergerhütte zu einer Poststation mit täglicher Personenpost nach Eckenhagen und Wissen. 1910 wurde eine Bahnstrecke eröffnet, die an die Wiehltalbahn anschloss.

Während in den Nachbarorten noch traditionellen Berufen nachgegangen wurde, entwickelte sich in Wildbergerhütte, bedingt durch die günstige Lage, eine neue Dienstleistungsgesellschaft.

Vor und auch nach dem ersten Weltkrieg entstanden viele neue Betriebe. Auf dem Gelände des alten Hüttenwerks entstand 1942 ein Produktionsbetrieb der Hans Wessel GmbH, heute unter dem Namen Wessel-Werk bekannt, nachdem das Stammwerk in Ronsdorf zerstört worden war. Hier wurden zeitweise 400 Angestellte beschäftigt.

1951 wurde die Bahnstrecke geschlossen, da sich der Betrieb nicht mehr rentiert hat. Um 1970 wurde die Wiehltalsperre gebaut, ein wichtiger Trinkwasserlieferant der der Region bis heute. 

Bilder aus der Vergangenheit

Quelle: Hanster, Otto / Schöler, Kurt / Woelke, Jürgen (1982): Die Dörfer der Altgemeinde Denklingen rund um die Wiehltalsperre.